Zeltlager 2009
Zeltlager 2009- 4 Tage wach
Nun
ist es wirklich an der Zeit
euch vom Zeltlager zu berichten. Denn alle, die nicht dabei waren haben
wirklich was verpasst und warten sicherlich schon neugierig auf
Erzählungen der
Zelt-Atlanten.
Los
ging es am Donnerstag,
natürlich bei Regen, was ja nicht verwunderlich ist,
denn es ging ja schließlich nach Rhade. (Aber so ein bisschen
Regen macht uns
Wasserratten ja nichts aus!)
Am
Zeltplatz angekommen wurden die
kleinen Zelte aufgebaut, was die Mädchen vom
„Gibbel-Zelt“ meiner Meinung nach
am Besten gemeistert haben, wenn man bedenkt, dass nochmal von vorne
angefangen
werden musste, als auffiel, dass die Plane falsch herum auf die Stangen
gebracht worden ist, sodass das Sichern mit Heringen sowie das
Öffnen des
Reißverschlusses ein enormes Problem darstellte. Retter
Markus konnte den
hilflosen Mädels glücklicherweise noch in letzter
Sekunde helfen (die wollten
schon draußen schlafen!) und drehte die Plane kurzerhand um
(das erschien dann
auch den Mädels einleuchtend).
Anders
als die Mädels waren die
Jungs ruckzuck fertig mit dem Aufbauen und beschäftigten, wie
auch nicht anders
zu erwarten, mit Sand, Dreck und Buddeln. Sage und schreibe 8 (!) Jungs
fingen
an ein 2m tiefes Loch für den 1000000000000000km hohen
Fahnenmast zu graben
(wie die Maulwürfe!!!).
Hey Zwerge, hey Zwerge, hey Zwerge, ho!
Freitag war Mottotag. Das bedeutete in
diesem Jahr, dass die
komplette Zeltgemeinde (selbst Teile der Küche) in Zwerge
verwandelt wurde.
Naja, genaugenommen nicht alle…alle außer Tim L.!
Mit
seinem Haar, schwarz wie
Ebenholz und seinen Lippen rot wie Blut übernahm er den
weiblichen Teil,
nämlich Schneewittchen und beeindruckte damit besonders Lukas,
der glaub‘ ich
immer noch total verknallt ist.
Morgens
ging es dann zwergenmäßig
in den Wald und es wurden in Grüppchen Zwergenhütten
gebaut. Wirklich schöne
Hütten, um uns mal zu loben!!
Nachmittags
zogen alle Zwerge dann
endgültig in ihre Hütten aus Farn und
Blätter (und gefundenen Folien) und
kämpften in einem aktiongeladenen Schneewittchenwaldspiel um
den Schlüssel zu
Schneewittchens gläsernem Sarg.
Die
Siegermannschaft(en) durften
dann am Abend Schneewittchen befreien und erschraken mächtig,
als unser 1.
Vorsitzender Ecki in Kleid, geschminkt und mit blauer Perücke
aus der Kiste
stieg (kann man sich jetzt vielleicht nicht so ganz vorstellen, schaut
euch
einfach die Fotos an!). Jedenfalls war er so gut verkleidet, dass man
ihn kaum
erkennen konnte (Nils E., drei Stunden später: „Ey
Sarah, das war Ecki…oder??“).
Schwimmer sucht Frau!
Was
wäre ein Zeltlager nur ohne
Hochzeit?! Auf jeden Fall wäre es nur halb so
rooooomantisch!!! Samstag sollte
nun wieder geheiratet
werden und die Jungs konnten sich bei der großen und
wundervollen Auswahl an
Bräuten kaum entscheiden (Tim L. stand übrigens nicht
als Braut zu Verfügung,
die Nachfrage war einfach zu groß!).
So
wurden am morgen gleich 6
Brautpaare bestimmt, die im Laufe des Tages die Zeltgemeinde davon
überzeugen
sollten, dass sie die perfekten Paare seien.
Luisa
und Fabian (der vom Heiraten
scheinbar nicht genug bekommt)
Maike
und Christoph
Sandra
und Marvin (wie auch immer
man auf diese Kombi kommt!?)
Steffi
und Mike
Tine
und Nils E.
Julia
und Felix
Begleitet
von einem Kamerateam
(damit wir den ganzen Spaß auch den Eltern zeigen
können;), wurden die
Heiratsanträge vorbereitet und durchgeführt. Hier war
der romantische Rückenschwimmer
Mike schon extrem gut vorbereitet und
machte seiner Steffi einen besonders pompösen Antrag auf dem
Dach des „großen
Grünen“.
Nachmittags
wurde mit Matsch und
Grünzeug das Hochzeitsfoto gestellt.
Tja
und Abends fand natürlich die
Traum-Hochzeit statt und zwar in diesem Jahr nur von einem
Gewinnerpaar. Steffi
und Mike (obwohl Christoph und Maike mit allen Mitteln versucht haben
ihre
Liebe zu beweisen –siehe Video-).
Anschließend
wurde dann noch von
allen die Dance-Fläche von DJ Dave derockt (tschuldigung
gerockt!!).
Sonntag, bei Regen, weil Rhade traurig
war die tollen Lembecker zu
verlieren, musste alles ratzfatz abgebaut werden, was auch erstaunlich
schnell
gelang.
Am
Vereinsheim warteten dann schon
die Mamas auf ihre kleinen Ferkel, die (besonders Tim G. und Nick,
welche sich
unbedingt noch einen Sand-Matsch-Weitsprung-Wettbewerb leisten mussten)
kaum
wiederzuerkennen waren.
DANKE
AN ALLE HELFER, DIE KÜCHE UND
NATÜRLICH AN EUCH, DIE EIN WIRLICH UNVERGESSLICHES ZELTLAGER
ERMÖGLICHT HABEN!!!
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