
Die Geschichte unseres Vereins
1973
Am Anfang war das Wasser, nicht nur in der biblischen
Schöpfungsgeschichte, sondern auch vor der Entstehung des Vereins. Denn
zunächst bedarf es 1973 des Baus eines dorfeigenen Schwimmbads, um die
Grundlagen für die Sportgemeinschaft zu gründen. Schön früh kümmert sich der
damalige Schwimmmeister, Rolf Kulessa, äußerst engagiert um die
wassersportlichen Belange der Lembecker und gründet alsbald eine Schwimm AG,
die aus Schülern der Laurentius-Hauptschule besteht.
1982
Durch steigende Leistungen formt sich der Wunsch, einen
eigenen Schwimmverein zu gründen. Am 27.12.1982 ist es soweit. Eine Handvoll
Schwimmbegeisterter trifft sich abends in Rolf Kulessas Partykeller. Schnell
sind die Führungsfunktionen verteilt. Lembecks Volksbank-Chef Vinzenz Meirick
bekleidet den 1. Vorsitz, sein Stellvertreter wird Heinz Liesen,
Geschäftsführerin Henny Schäpers und Chef der Sportabteilung Rolf Kulessa. Bei
der Namenssuche steigt man weit zurück bis in die Antike und orientiert sich am
Begriff des sagenumwobenen Inselreichs
Atlantis.
Der Verein findet nun regen Zulauf und vergrößert sich recht
schnell auf zwei Wettkampfmannschaften. Im gleichen Maße steigen auch die sportlichen Leistungen. Das
ist umso erstaunlicher, als dass das
Lembecker Kleinschwimmbad, wenn auch mit seinerzeit revolutionärem Hubboden,
nur 16,6 m misst. Und vor allem steht der Wettkampfmannschaft beim Training nur
eine Bahn zur Verfügung.
1985
Große Beachtung finden größere jährliche Wettkämpfe,
veranstaltet zusammen mit der Dorstener Sportjugend. 1985 können als prominente
Gäste sogar zwei erfolgreiche Teilnehmer der Olympischen Spiele von 1984 in Los
Angeles, die Schwimmer Dirk Korthals und Sandra Dahlmann, im Wulfener Bad
begrüßt werden.
1986
Es erfolgt der Bau der Liegewiese mit einer äußerst kalten
Außendusche. Die Kanufreunde Dorsten werden zum ersten Mal an ihrem Vereinsheim
am Wesel-Datteln-Kanal besucht. Es ist die Geburtsstunde regelmäßiger
Grillnachmittage mit „Schiffschlachten“ auf
dem Kanal und einer bis heute währenden Freundschaft beider Vereine.
1990
Ein lang gehegter Wunsch wird wahr. Endlich kommt es zum Bau
eines eigenen Vereinsheimes in Eigenregie direkt am Schwimmbad. Es ist in
keiner Weise mehr aus dem Vereinsleben wegzudenken und wird von Anfang an
Schauplatz zahlreicher Super-Partys.
1997
Die Stadt Dorsten will das Bad nicht mehr halten, was
Betriebsamkeit im Lembecker Dorfgeschehen auslöst. Beherzte Bürger ringen der
Stadtverwaltung einen Kompromiss ab. Das Bad wird von nun an privat vom Trägerverein Schwimmbad Lembeck
geführt. Das bedeutet für den Schwimmverein erweiterten Platz zum Trainieren
mit drei Bahnen, aber auch eine beträchtliche Einbindung der Vereinsmitglieder
in die Aufgaben zur Erhaltung des Bades.
2001
Der
Schwimmverein baut wieder. Beeindruckendes Resultat ist eine schmucke Holzhütte
auf der Liegewiese, die schon bald ihrer Bestimmung und damit vorzüglichen
Grillabenden gewidmet wird.
2007
Das Jahr
des 25jährigen Jubiläums – ein rauschendes Fest über volle drei Tage. Der
Freitagabend gehört den befreundeten Schwimmvereinen. Im Bad dann ein Novum:
Eine Holzbühne ragt vom Beckenrand über das Wasser hinaus. Auf ihr massieren
die Mitglieder der „vereinseigenen“ Atlantis-Reaktor-Band ihre Instrumente
und heizen so die Stimmung gewaltig auf. Am Samstag heißt Atlantis Lembeck alle
Kinder und Freunde zu einem schönen Nachmittag im und rund um das Bad
willkommen. Bürgermeister, Honoratioren und Vertreter der Lembecker Vereine
werden am Sonntagmorgen vom 1. Vorsitzenden Eckhard Klinckmann willkommen
geheißen. Das eigens aufgebaute Festzelt ist bis auf den letzten Platz gefüllt.
Noch einmal dreht die Atlantis-Reaktor-Band auf und lässt die Festtage
musikalisch ausklingen.
2008
Der
Verein besteht aus ca. 260 Mitgliedern. Er hat drei Wettkampfmannschaften sowie
eine Gymnastik- und eine Oldy-Gruppe.
Flyer