Team Cup in Gelsenkirchen
Atlanten treffen Olympiateilnehmerin
Gegen eine außergewöhnlich starke Konkurrenz traten die
Schwimmer der Wfr. Atlantis Lembeck am vergangenen Wochenende beim
International Team Cup in Gelsenkirchen an. Um an dem Wettkampf teilnehmen zu
können, mussten die 9 Atlanten hohe Pflichtzeiten erfüllen. Schon allein die
Teilnahme an diesem Wettkampf war für alle etwas Besonderes, denn neben den
deutschen Meistern der SG Gladbeck und der SG Bayer Wuppertal Uerdingen
Dormagen, ging auch die erste Mannschaft der SG Dortmund mitsamt
Olympiateilnehmerin Sonja Schöber an den Start. So konnten die Atlanten einem
Schwimmstar einmal ganz nahe sein und ergatterten nebenbei noch einige
Autogrammkarten.
Von der Professionalität der anderen Teilnehmer angesteckt,
konnten die Lembecker sogar mehrere Medaillenränge erreichen.
Jüngste lembecker Teilnehmer waren Nils Mohnhaupt und Nils
Eichmann (98). Schon am ersten Wettkampftag überzeugten beide mit
Medaillen. Nils Eichmann gewann Gold
über 100m Lagen. Die 200m Brust schwamm er technisch perfekt und wurde mit
einer Silbermedaille belohnt. Nils Mohnhaupt wurde hier 4. Über 50m Rücken lies
das Zweierteam die gesamte Konkurrenz hinter sich, Sprinttalent Nils Mohnhaupt
holte Gold, Nils Eichmann Silber. Auch über 100m Rücken glänzte Nils Mohnhaupt
mit einer Silbermedaille.
Auch am zweiten Wettkampftag konnten beide noch eine gute
Ausdauer beweisen. Nils Eichmann sicherte sich Bronze über 100m Brust. Nils Mohnhaupt sprintete 50m
Freistil in schnellen 0:36,35 Sekunden und setzte sich so an die Spitze des
Jahrgangs 1998.
Als jüngste weibliche Teilnehmerin startete Annika Füllbier
(1998). Sie gewann jeweils Silber über 50 und 100m Brust und Bronze über 50m
Freistil.
Lisa-Marie Winkels (1997) konnte sich über 50m Brust eine
Bronzemedaille sichern.
Henning Eichmann musste sich im Jahrgang 1995 gegen ein
besonders starkes Konkurrenzfeld durchsetzten. Dennoch überzeugte er mit vielen
persönlichen Bestleistungen und Medaillen auf den Bruststrecken. Über 200m
Brust holte er Silber, auf der halben Distanz erreichte er einen bronzenen
Rang. Ebenso war er am Ende stolz auf Platz 5 über 100m Rücken.
Jana Töns (1996) konnte sich ebenfalls vordere Plätze
erkämpfen. Sie wurde 6. über 200m und 100m Brust und verbesserte sich über 200m
Freistil stark, sodass sie Platz 8 erreichen konnte.
Ihre Schwester Lena (1994) bewies erneut ihr Talent über die
Bruststrecken. 200m sprintete sie in schnellen 2:54,22, 100m in 1:22,04. Beide
Male gewann sie Silber. Auch über 100
und 200m Rücken zeigte sie gute Leistungen und erreichte jeweils Rang 6.
Als älteste Bunde startete Sarah Rentmeister (1989). In der
Wertungsgruppe 1989/1990 konnte auch sie sich Medaillen erkämpfen. Sie gewann
Bronze über 400m und Silber über 100m
Freistil. Am Ende überzeugte sie in einem Überraschungssieg über 100m
Schmetterling. In 1:14,14 verpasste sie nur knapp ihre persönliche Bestzeit.
Merle Heitmann konnte sich trotz vieler
Mitstreiterinnen im Jahrgang 1995 gute Plätze sichern und verbesserte sich
zusätzlich in vielen Disziplinen.
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